Demeter

Demeter ist ein deutscher Bio-Anbauverband, dessen Name 1932 in München für bio-dynamische Produkte geschützt wurde. Die seit 1924 von Demeter-Mitgliedern praktizierte biologisch-dynamische Wirtschaftsweise basiert auf den landwirtschaftlichen Konzepten und der Anthroposophie Rudolf Steiners





Qualität durch liebe zur Natur


Das Ideal der Biodynamischen Wirtschaftsweise ist die Kreislaufwirtschaft: Der Landwirt hält so viele Tiere wie er mit seinem Land ernähren kann. Deren Mist sorgt für eine hohe Bodenfruchtbarkeit, die beste Lebensmittel für den Menschen hervorbringt. Mit Hilfe von Biodynamischen Präparaten ordnet der Erzeuger Naturprozesse. So wird der Hof zu einem einzigartigen Organismus, in dem jedes Organ das andere braucht: Mensch, Pflanze, Tier und Boden wirken zusammen.



Die Umsetzung


Ein Ziel biodynamischer Bemühungen ist die Verlebendigung des Bodens. Nur in vitalem Boden können Nahrungsmittel harmonisch wachsen. Der Bauer ernährt das Bodenleben, nicht die Pflanzen, lehrte Rudolf Steiner, der den Boden ein Organ der Landwirtschaft nannte. Der Boden ist das Verdauungsorgan der Pflanze. Steiner setzte damit einen Gegenpol zu der damals gerade neu entwickelten industriellen Stickstoffdüngung. Rasch zeigte sich, dass diese Stickstoffsalze pflanzliche Masseentwicklung fördern, die Qualität dabei aber auf der Strecke bleibt. Der Demeter-Bauer dagegen ernährt das Bodenleben so, dass das belebte Erdige für die Pflanzenwurzeln verfügbar wird. Die vielfältige Fruchtfolge trägt dazu bei, die Böden fruchtbar zu erhalten.

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